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Offener Brief aus NRW an Peer Steinbrück

#1 von Dirk , 22.08.2013 09:29

Beigefügt zur Kenntnis ein offener Brief von Netzwerk Rauchen NRW an Peer Steinbrück (pdf-Datei, 60 KB), die Antwort seines Referenten und eine Replik darauf ... was für Politiker haben wir? Die, die wir verdienen?
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Brief_Steinbrück.pdf
 
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RE: Offener Brief aus NRW an Peer Steinbrück

#2 von nilst , 22.08.2013 11:57

Vor einigen Tagen hatte ich Besuch aus NRW (Ruhrgebietler , Arbeiterkind aus traditioneller SPD-Wählerschaft, jetzt Jurist und Gelegenheitspfeifenraucher).
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Er ist völlig entsetzt über die Entwicklung, welche die SPD in den letzten Jahren genommen hat und trat vor einigen Jahren aus.
Neben dem nach der schlechten Kommunikation der Hartz-4 Gesetze einsetzenden Mitgliederschwund
bemängelte er vor allem die Grabenkämpfe in der SPD-Führung, die zu einer grossen Orientierungslosigkeit der Stammklientel führten.
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Sein Vater, alter Gewerkschafter, kann es einfach nicht fassen, wie die Orientierung auf Gemeinsinn zugunsten ständig präsenter
Individualrechtsdiskussionen aufgegeben wurde. Mittlerweile ist die SPD, die alte Tante, erpressbar geworden durch
grüne Mehrheitsbeschaffer und die Duldung durch linksalternative Grüppchen aller Coleur, eine einzige Wuselei...
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Da liegt der Hase im Pfeffer.... Die Weltverbesserer haben das Sagen, jeder fein für sich, einig nur insofern, sich nicht durch
anderstolerante Lebensentwürfe stören und belästigen zu lassen...
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Und so sitzen nun die alten Gewerkschafter an den ehemals lustigen Stammtischen, gehen
zum Rauchen raus und davon aus, dass die Wahl verloren ist. Sie wissen, dass man den
Peer nur mit der Roth und der Kühnast kriegen kann und ganz sicher spricht Trittin nun auch
nicht gerade eine NRW-volkstümliche Sprache (obwohl der Dosenpfand für einen Teil der
verarmten Gelsenkirchener Bevölkerung sicher existenzsichernd wirkt, was aber eher wenig gewürdigt wird..)
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Jedoch gibt es auch positive Botschaften: Zigarrenraucher Schröder wurde aktiv im Wahlkampf und in Hamburg
kämpft Herr Schmidt fröhlich dampfend und Peer die Daumen drückend....
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Ströbele treibt es derweil im Berliner Cannabis-Paradies Görlitzer Park um, er wirbt mit "Gebt das Hanf frei" um die kiffende Stammklientel und die Stimmen derer Dealer,
was ja nun auch gleichzeitig den grünen Multikulti-Anspruch erfüllt, auf jeden Fall die Dealer betreffend.....
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Warum also an Peer Steinbrück schreiben ? Er ist wegen der Koalitionsabsprachen bezüglich des Rauchens eh' längst mundtot...
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Schröder und Schmidt haben übrigens drauf bestanden, die Wahlniederlage in Berlin zu begiessen - da können sie in der gewählten
Kneipe wenigstens zusammensitzen bei Bier und Zigarettchen, vielleicht verirrt sich ja sogar ein Stammwähler ins Lokal :-))))
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fG Nils Thomsen
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PS: Warum sachliche und argumentative Briefe an Menschen, die von grünen und rosa Religionsgemeinschaften abhängig sind ?
Die Weltgeschichte zeigt doch, dass sie Argumenten eh' nicht zugänglich sind - alle vergleichbaren weltverbessernden
Bewegungen wurden irgendwann intolerant und heiligten die Mittel zum Zweck. Auf diesem Wege sind die Grünen nun weit
vorangekommen und erinnern mich bisweilen an den seit fast 70 Jahren toten nichtrauchenden Obervegetarier....

 
nilst
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zuletzt bearbeitet 23.08.2013 | Top

RE: Offener Brief aus NRW an Peer Steinbrück

#3 von nilst , 24.08.2013 03:02

Erschienen als Kolumne bei "Smokersnews" www.smokersnews.de
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fG Nils Thomsen

 
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